Hallo liebe Geschwister,
aufgrund einiger Informationen habt ihr hierher gefunden – und ich möchte euch gerne erklären, warum ich um eure Aufmerksamkeit bitte.
Dies ist ein evangelistisches Missionswerk, von dem ich aus bestimmten Gründen der festen Überzeugung bin, dass es ein Auftrag des Herrn ist. Wir alle kennen es: Der Herr spricht durch Geschwister, durch das Wort und durch „zufällige“ Ereignisse. In diesem Fall war Seine Führung so überdeutlich, dass ein Nichthandeln einer schweren Gehorsamsverweigerung gleichkäme.
Warum ich das so offen erzähle? Weil dieses Werk so speziell ist, dass es mich viel Überwindung kostet, um Hilfe zu bitten. Doch gerade dazu hat der Herr mir klar gezeigt: Ich soll Geschwister um Hilfe bitten.
Eine dieser Führungen möchte ich in Kürze schildern:
Als mir bewusst wurde, dass der Herr mich mit einer Mission beauftragt hat, war mir schnell klar, dass ich damit überfordert bin – dass ich es allein nicht umsetzen kann. Ich sagte es meiner Frau und erklärte ihr, dass ich glaube, dies sei eine Aufgabe, die gemeinsam mit Geschwistern getragen werden soll. Ihre erste Reaktion war zurückhaltend: „Gerade bei so einem speziellen Vorhaben wirst du auf viel Gegenwind stoßen – und kaum jemanden finden, der helfen wird.“
Am selben Abend kam ein befreundetes Ehepaar zu Besuch. Der Bruder sprach – ohne jegliches Wissen um meine Gedanken – in unserer kleinen Runde (der Herr und wir vier Geschwister) über Lukas 5:
„Fahre hinaus auf die Tiefe, und lasst eure Netze zu einem Fang hinunter!“ (…) „Auf dein Wort hin will ich das Netz auswerfen.“ (…) „Da winkten sie den Gefährten, dass sie kommen und helfen sollten.“
Er sprach darüber, dass wir das Netz auswerfen sollen, wenn der Herr dazu auffordert – auch wenn wir noch keine Fische sehen. Dann wandte er sich direkt an mich (ohne dass er etwas von meiner Situation wusste) und sagte sinngemäß: Wenn dir eine Aufgabe anvertraut ist, dann sei dir nicht zu schade, Geschwister um Hilfe zu bitten – denn der große Fang wird nur eingeholt, wenn auch andere das Netz mittragen.
Diese Worte trafen uns beide. Es war das erste Mal, dass selbst meine Frau begann zu glauben, dass dies tatsächlich eine klare Führung des Herrn ist.
Seitdem folgten weitere Erlebnisse, durch die Gott – gerade auch wegen unseres Zweifels – erneut bestätigt hat, dass es sein Weg ist.
Warum ich das alles schreibe? Weil ich euch verstehen lassen möchte, warum ich tue, was ich tue – und warum ich euch anspreche. Ich bin kein Redner, kein Stratege. Ich schildere einfach, wie ich es erlebt habe.
Ich bin kein Charismatiker, der nach Wundern Ausschau hält. Im Gegenteil: Ich bin eher ein nüchterner Mensch, der Gottes Wort schlicht und schriftgetreu auszulegen sucht. Aber ich weiß auch: Wenn Gott etwas zeigen will, dann kann Er das – und in diesem Fall hat Er es überdeutlich getan.
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